Unser autonomes Nervensystem (ANS), also der Teil unseres peripheren Nervensystems, der nicht unserer willentlichen Kontrolle unterliegt, kann zwischen zwei Modi hin- und herschalten (die Polyvagaltheorie klammern wir jetzt einfach mal aus): Kampf/Flucht und Entspannung. Hypermobile bewegen sich besonders oft im Kampf- oder Fluchtmodus, was auf Dauer jedoch einige negative Konsequenzen nach sich zieht. Zum Glück gibt`s da gute Tricks.


Wenn der Sympathikus Überstunden macht

Macht der Sympathikus chronisch Überstunden, leidet der gesamte Organismus. Das Immunsystem gerät ins Stocken, das hormonelle Gleichgewicht wird in Schieflage versetzt, die Verdauung hinkt, der Blutfluss wird behindert usw., usw…
Hier ein paar kurze und knackige Tipps und Tricks, mit denen das autonome Nervensystem in eine gesunde Ausrichtung zurückversetzt werden kann.

  • Hunger vermeiden: Niemals längere Zeit im Hungermodus verharren, sondern zwischendurch kleine Mahlzeiten einplanen.
  • Trinken: Ausreichend trinken und damit den Elektrolythaushalt in Balance halten.
  • Kompression: Kompressionsstrümpfe können einen einheitlichen Blutfluss unterstützen und Kreislaufprobleme mildern.
  • Überforderung vermeiden: Eine gute Organisation wichtiger Termine und Pflichten sollte auch ausreichend Pausen beinhalten.
  • Mikronährstoffe: Sympathikussstress bedeutet immer auch Verlust von Mikronährstoffen. Diese müssen aufgefüllt werden.
  • Medikamente: Medikamente lieber sparsam einsetzen, nur wenn es nicht anders geht.
  • Beziehungen: Giftige Freundschaften und Bekanntschaften dürfen aussortiert werden.
  • Hilfreiche Helfer: Therapeuten und Ärzte, die euch keinen Glauben schenken/euch nicht ernstnehmen, dürfen aussortiert werden.

Ich hoffe, dieser kleine Reminder ist nützlich für manche von euch. 😉


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