Eine schöne Abwechslung zum Chaos der letzten Wochen lässt mich seit gestern strahlen: Es geht mir richtig gut. Und das ist praktisch, immerhin beginnt bald das neue Semester.


Noch eine Prüfung, eine Hausarbeit und, so Corona es mir erlaubt, ein paar Stunden als Sterbebegleiterin und ich darf endlich ein großes Häkchen malen. Wenn ich bedenke, wie wenig ich mir einst dieses Studium zugetraut habe… Jetzt jedenfalls genieße ich die Vorfreude, sehr bald aus dem Kreis der angehenden Wissenschaftler austreten zu dürfen und damit zugleich raus aus dem Wettlauf um Prestige. Ich lasse die Uni hinter mir, ignoriere die lustige Option*, Forscherin zu werden und gebe mich endlich meinen heißgeliebten Interessen hin. Und das kann ich jetzt, denn ich weiß, wohin ich will. Ja, es hat gedauert, zugegeben, doch umso exakter kann ich mein Ziel nun benennen. Die Aussicht darauf fühlt sich gut an und richtig und befreiend. Das Beste daran: Von nun an gibt es kein Zurück.

*Wenn ich mir mich als Forscherin vorstelle, muss ich immer lachen. 😀