{"id":17846,"date":"2025-04-14T12:27:49","date_gmt":"2025-04-14T10:27:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/?p=17846"},"modified":"2025-05-09T19:41:02","modified_gmt":"2025-05-09T17:41:02","slug":"die-subarachnoidale-pufferzone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/index.php\/2025\/04\/14\/die-subarachnoidale-pufferzone\/","title":{"rendered":"Die subarachnoidale Pufferzone"},"content":{"rendered":"\n<p>Hattet ihr zuletzt eine Bildgebung, die eventuell ein Statement \u00fcber eine omin\u00f6se &#8222;Pufferzone&#8220; im Bereich des kraniozeriaklen \u00dcbergangs beinhaltet? Wollt ihr wissen, was damit gemeint ist? Dann bleibt doch kurz und schnappt euch ein paar neue Wissensschnipsel.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die H\u00e4ute des R\u00fcckenmarks<\/h2>\n\n\n\n<p>Das R\u00fcckenmark wird von H\u00e4uten aus Bindegewebe umh\u00fcllt, den sogenannten Meningen. Diese H\u00e4ute hei\u00dfen von au\u00dfen nach innen: <\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Dura mater (harte Hirnhaut)<\/li>\n\n\n\n<li>Arachnoidea mater (spinnwebenartige Haut) und <\/li>\n\n\n\n<li>Pia mater (zarte Hirnhaut). <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Durch diese Schichten entstehen zwei wichtige Hohlr\u00e4ume: ein \u00e4u\u00dferer Raum, der Epiduralraum, und ein innerer Raum, der Subarachnoidalraum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Epidural- und der Subarachnoidalraum<\/h2>\n\n\n\n<p>Der \u00e4u\u00dfere Raum, der Epiduralraum, liegt zwischen der Dura mater und der kn\u00f6chernen Innenwand des Wirbelkanals. Er enth\u00e4lt Fettgewebe sowie ven\u00f6se Gef\u00e4\u00dfgeflechte (Plexus venosi vertebrales), die zur Ableitung des Blutes beitragen. Dieser Raum ist auch klinisch bedeutsam \u2013 etwa bei der epiduralen An\u00e4sthesie, die zum Beispiel w\u00e4hrend der Geburt zur Schmerzlinderung eingesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der innere Raum, der Subarachnoidalraum, befindet sich zwischen der Arachnoidea und der Pia mater und umgibt das R\u00fcckenmark direkt. Er ist mit Liquor cerebrospinalis (Nervenwasser) gef\u00fcllt. Der Liquor dient als Sto\u00dfd\u00e4mpfer, sch\u00fctzt das zentrale Nervensystem vor mechanischen Einwirkungen und erm\u00f6glicht einen gewissen Bewegungsspielraum des R\u00fcckenmarks innerhalb des Wirbelkanals. Dar\u00fcber hinaus erf\u00fcllt er wichtige Aufgaben in der N\u00e4hrstoffversorgung und im Abtransport von Stoffwechselprodukten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fun Facts <\/h2>\n\n\n\n<ul>\n<li>Der gesamte Liquorraum enth\u00e4lt beim Erwachsenen etwa <strong>150 ml<\/strong> Nervenwasser \u2013 aber der K\u00f6rper produziert t\u00e4glich rund 500 ml davon. Das bedeutet: Der Liquor wird mehrmals t\u00e4glich komplett erneuert!<\/li>\n\n\n\n<li>Bei aufrechter Haltung ver\u00e4ndert sich die Verteilung des Liquors durch Schwerkraft \u2013 genau das nutzt man bei einem Upright-MRT, um dynamische Engen oder Liquorflussst\u00f6rungen sichtbar zu machen, die im Liegen oft unauff\u00e4llig sind.<\/li>\n\n\n\n<li>In der Lumbalpunktion wird der Liquor aus dem Subarachnoidalraum im Bereich der Lendenwirbels\u00e4ule gewonnen \u2013 typischerweise zwischen dem 3. und 4. Lendenwirbel, wo kein R\u00fcckenmark mehr verl\u00e4uft, um Verletzungen zu vermeiden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">CCI und die Pufferzone<\/h2>\n\n\n\n<p>Durch CCI kann das R\u00fcckenmark mechanisch bedr\u00e4ngt werden, indem der Liquorraum eingeengt wird. Das passiert besonders h\u00e4ufig von ventral (vorn), unter anderem da die vordere Pufferzone von Natur aus enger ist.<br>In radiologischen Befunden ist oft die Rede vom sogenannten Myelon, womit nichts anderes als das R\u00fcckenmark gemeint ist. Der Abstand zwischen Myelon und R\u00fcckenmarkskanal ist entscheidend. Es gilt (mehr oder weniger):<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>&gt; 2 mm &#8211;&gt; normal<\/li>\n\n\n\n<li>1-2 mm &#8211;&gt; leicht reduziert<\/li>\n\n\n\n<li>&lt; 1 mm &#8211;&gt; deutlich reduziert (subtotale Ausdr\u00fcnnung)<\/li>\n\n\n\n<li>0 mm &#8211;&gt; Myelonkontakt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:23px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Diese Werte sollten allerdings nicht als exakte Schablone herangezogen, sondern eher als Mischmasch aus unterschiedlichen Quellen betrachtet werden. In der Literatur tummeln sich dazu n\u00e4mlich &#8211; wie so oft &#8211; eine Menge Abweichungen. Und das ist eigentlich logisch. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verbiest (1954): Die <strong>Reservekapazit\u00e4t des Spinalkanals<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Habt ihr schon mal was von Henri Verbiest (1954) geh\u00f6rt? Auf ihn geht die <strong>\u201eReservekapazit\u00e4t des Spinalkanals\u201c<\/strong> als Erkl\u00e4rung daf\u00fcr zur\u00fcck, warum manche Patienten mit spinaler Enge Symptome entwickeln \u2013 und andere nicht. Verbiest beschrieb erstmals die Bedeutung der sagittalen Enge des Spinalkanals f\u00fcr das Auftreten radikul\u00e4rer und spinaler Symptome. Er unterschied dabei zwischen:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li><strong>Absolute Stenose:<\/strong> &lt;10 mm sagittaler Durchmesser<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Relative Stenose:<\/strong> 10\u201313 mm<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Aber:<\/strong> Selbst Patienten mit engeren Kan\u00e4len waren teils <strong>beschwerdefrei<\/strong>, andere mit gr\u00f6\u00dferem Durchmesser <strong>symptomatisch<\/strong>. WEIL: Es gibt eine <strong>individuelle Reservekapazit\u00e4t<\/strong>, die bei zus\u00e4tzlicher Belastung (z.\u202fB. Bandscheibenvorfall, H\u00e4matom, Instabilit\u00e4t, Trauma) \u00fcberschritten werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzliche Ausweichm\u00f6glichkeiten f\u00fcr das R\u00fcckenmark k\u00f6nnen entstehen durch:.<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>den <strong>Liquorraum<\/strong>,<\/li>\n\n\n\n<li>das <strong>epidurale Fett<\/strong>,<\/li>\n\n\n\n<li>die <strong>Beweglichkeit der Dura<\/strong> und<\/li>\n\n\n\n<li>die <strong>Nachgiebigkeit des Gewebes<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:22px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Daraus folgt: <br>1.) Wenn diese Reserve aufgebraucht ist, k\u00f6nnen schon geringf\u00fcgige zus\u00e4tzliche Einfl\u00fcsse (z.\u202fB. eine HWS-Distorsion) eine Kompression mit neurologischen Ausf\u00e4llen ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>2.) Anatomische Vielfalt schlie\u00dft eine standardisierte Messung der Reservekapazit\u00e4t nahezu aus, aber m\u00f6gliche N\u00e4herungen sind:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li><strong>Space Available for the Cord (SAC):<\/strong> Differenz zwischen Spinalkanal und Myelon \u2013 Werte &lt;1 mm kritisch.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Perimedull\u00e4rer Liquorraum<\/strong> im MRT: Verschwinden oder Einengung ist Hinweis auf kritischen Engpass.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Dynamische Bildgebung<\/strong> (Flexions-\/Extensions-MRT): Zeigt, wie sich Reserve unter Bewegung ver\u00e4ndert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zahlenpingpong <\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den zervikalen Spinalkanal gibt&#8217;s also im Grunde nicht mal richtige Referenzwerte &#8211; und die Werte, die wir haben, wurden irgendwann aus dem R\u00f6ntgen f\u00fcr MRT-Aufnahmen \u00fcbernommen (e.g. Ulbrich et al., 2014) &#8211; obwohl die herk\u00f6mmliche R\u00f6ntgentechnik immer auch eine Vergr\u00f6\u00dferung darstellt. Studien, deren Augenmerk gezielt auf MRT-Refernzwerten f\u00fcr die Halswirbels\u00e4ule liegt, bringen zudem viele Einschr\u00e4nkungen mit (geringe Stichprobengr\u00f6\u00dfe, kaum Altersunterschiede der Probanden usw.). <\/p>\n\n\n\n<p>Apropos R\u00f6tgen: Hier mal eine Einordnung von Reiter und Boden (1998):<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li><strong>PADI<\/strong> (Posterior Atlanto-Dental Interval) = Abstand zwischen Dens und hinterer C1-Lamina \u2192 repr\u00e4sentiert den Raum hinter dem R\u00fcckenmark: <strong>&lt; 14 mm<\/strong> \u2192 neurologisches Risiko<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Subaxialer Spinalkanaldurchmesser<\/strong> = misst den <strong>gesamten verf\u00fcgbaren Raum<\/strong> im subaxialen (tieferen) HWS-Bereich: <strong>&lt; 13 mm<\/strong> \u2192 erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr neurologische Defizite<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Liquorraum<\/strong> (in MRT sichtbar) = indirekt beschrieben als \u201espace available for the cord\u201c: <strong>&lt; 6 mm<\/strong> \u2192 <strong>kritisch<\/strong>, operative Indikation<\/li>\n\n\n\n<li><strong>0 mm oder Kontakt mit Dura\/Myelon<\/strong> \u2192 h\u00f6chste Gefahr (wird zwar nicht explizit erw\u00e4hnt, aber implizit durch MRT-Kompressionsbefunde)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:19px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Aaaaber es gibt mittlerweile Bestrebungen, Normwerte &#8211; MRT-basiert &#8211; zu finden, an denen man sich noch besser orientieren kann. Die Studie von Li et al. (2023) beschreibt passenderweise den Liquorraum <em>direkt<\/em> am \u00dcbergang vom Sch\u00e4del zur Halswirbels\u00e4ule \u2013 genau zwischen dem Hinterhaupt (C0), dem ersten Halswirbel (C1) und dem zweiten Halswirbel (C2). Diesen Raum wird als &#8222;occipito-atlantal cistern&#8220; (kurz OAC) bezeichnet. <br>Die Forscher haben mithilfe von MRT-Bildern gemessen, wie breit dieser Raum ist \u2013 die resultierenden Werte beschreiben also die anterior-posterior-Ausdehnung (Vorder-zu-Hinterseite) des dorsalen subarachnoidalen Raums (also den \u201ePuffer\u201c zwischen R\u00fcckenmark und Hinterwand des Wirbelkanals) an den jeweiligen H\u00f6hen \u2013 gemessen <a href=\"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/index.php\/2023\/11\/16\/befund-kompass-fuer-wackelhaelse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">sagittal<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th>H\u00f6he<\/th><th>Mittelwert (mm)<\/th><th>Beschreibung<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Foramen magnum (FM)<\/strong><\/td><td><strong>15,9 \u00b1 4,2 mm<\/strong><\/td><td>\u00dcbergang vom Sch\u00e4del zur Wirbels\u00e4ule<\/td><\/tr><tr><td><strong>C1 (Atlas)<\/strong><\/td><td><strong>4,5 \u00b1 1,3 mm<\/strong><\/td><td>erster Halswirbel<\/td><\/tr><tr><td><strong>C2 (Axis)<\/strong><\/td><td><strong>2,9 \u00b1 0,8 mm<\/strong><\/td><td>zweiter Halswirbel<\/td><\/tr><tr><td><strong>C3<\/strong><\/td><td><strong>2,6 \u00b1 0,6 mm<\/strong><\/td><td>dritter Halswirbel<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Ma\u00dfe aus 60 MRTs von gesunden Probanden (Li<\/em> e<em>t al., 2023)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In der Studie von Lee et al. (2007) wiederum wurde zwar <strong>nicht <\/strong>direkt die subarachnoidale Pufferzone gemessen, sondern der kn\u00f6cherne Spinalkanal-Durchmesser (C3 bis C7), also alles von der Hinterkante des Wirbelk\u00f6rpers (vorn) bis zur Innenseite des Wirbelbogens (hinten) &#8211; also kein Abstand zum R\u00fcckenmark. Ergebnisse: <\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Der normale Durchmesser des Nervenkanals im Nacken liegt bei etwa <strong>14 mm<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>Wird der Kanal enger als 12 mm, spricht man laut Autoren von Spinalkanalstenose.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Manchmal wird gar nicht gemessen<\/h2>\n\n\n\n<p>Ooooder es wird gar nicht erst ein Lineal angelegt, sondern die Beurteilung des subarachnoidalen Raums erfolgt unter Zuhilfenahme fertiger Klassifikationen (wobei es im HWS-Bereich dann doch eher darauf hinausl\u00e4uft, dass beide Methoden Anwendung finden, w\u00fcrde ich sagen) &#8211; zum Beispiel von Muhle et al. (1998):<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th><strong>Grad<\/strong><\/th><th><strong>Befund<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>0<\/td><td>Normaler subarachnoidaler Raum<\/td><\/tr><tr><td>1<\/td><td>Partielle Obliteration (z.\u202fB. nur anterior oder posterior)<\/td><\/tr><tr><td>2<\/td><td>Komplette Obliteration (kein sichtbarer Liquorraum vor oder hinter dem RM)<\/td><\/tr><tr><td>3<\/td><td>R\u00fcckenmarkskompression oder -verlagerung<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Es gibt hier keine absoluten Werte, die sagen, was pathologisch ist. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Und warum wird manchmal nicht gemessen? Ganz einfach!<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li><strong>Anatomische Variabilit\u00e4t:<\/strong> Der normale Abstand zwischen R\u00fcckenmark und Spinalkanal variiert stark je nach K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe, Geschlecht, Alter.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Technische Gr\u00fcnde:<\/strong> MRT-Bilder (besonders dynamische) sind nicht immer ideal f\u00fcr millimetergenaue Messungen \u2013 v.\u202fa. bei Bewegung oder Artefakten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Relevanz der Funktion:<\/strong> Selbst mit \u201enormalem\u201c Abstand (laut Lineal) kann es durch Bewegung zu funktioneller Kompression kommen \u2192 deshalb z\u00e4hlt das Bild in Bewegung mehr als eine fixe Zahl.  Im statischen MRT kann man das, obwohl es keine Bewegung darstellt, sogar erkennen!<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/hirndruck2-edited.png\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist hirndruck2-edited.png\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zeichen eines Myelonkontakts<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn das Myelon durch chronische Mikrobewegungen immer wieder kurz belastet wird, hinterl\u00e4sst das fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Spuren im Gewebe &#8211; auch wenn im Moment der Bildgebung kein Myelonkontakt besteht. Diese Spuren werden als heller Bereich im R\u00fcckenmark auf T2-Bildern eines statischen MRTs (T2-Hyperintensit\u00e4t) sichtbar. <\/p>\n\n\n\n<p>T2-Sequenzen sind n\u00e4mlich besonders empfindlich f\u00fcr:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Entz\u00fcndungen<\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6deme <\/li>\n\n\n\n<li>degenerative Ver\u00e4nderungen<\/li>\n\n\n\n<li>fr\u00fche Anzeichen von Gewebesch\u00e4digung <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Keine Pufferzone: Und nu?<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn der Subarachnoidalraum aufgebraucht ist, wird das R\u00fcckenmark nicht mehr gesch\u00fctzt. Es ist Bewegungen oder Druckver\u00e4nderungen gegen\u00fcber gef\u00e4hrdet. Die Folgen k\u00f6nnen sein:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Behinderung des Liquorflusses <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>wird der Liquorfluss behindert, kann es zu einem Liqour-Stau und zu einem R\u00fcckstau in die Hirnventrikel kommen (Hohlr\u00e4ume des Gehirns, die Liquor produzieren). Das wiederum kann erh\u00f6hten intrakraniellen Druck (Hirndruck; ICP) verursachen. Dazu gibt&#8217;s aber bald noch einen gesonderten Beitrag, der etwas umfangreicher wird. <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Mechanische Reizung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Dauerhafter Druck reizt das Nervengewebe \u2192 kann zu Entz\u00fcndungsreaktionen f\u00fchren<\/li>\n\n\n\n<li>Potenziell progressiv \u2013 Sch\u00e4den nehmen \u00fcber Zeit zu, auch wenn der Druck konstant bleibt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Myelopathie (R\u00fcckenmarkssch\u00e4digung)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Das ist die wichtigste Folge<\/li>\n\n\n\n<li>Symptome:\n<ul>\n<li><strong>Gangst\u00f6rung, Unsicherheit<\/strong> (fr\u00fch, da R\u00fcckenmark zentral f\u00fcrs Gleichgewicht)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Feinmotorikst\u00f6rungen<\/strong> (Kn\u00f6pfe, Schreiben)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schw\u00e4che<\/strong> in Armen\/Beinen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Spastik<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Blasen-\/Darmst\u00f6rungen<\/strong> (bei fortgeschrittener Sch\u00e4digung)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Pathologische Reflexe<\/strong> (Babinski, Hyperreflexie)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Syrinx-Bildung (Syringomyelie)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Bei l\u00e4ngerem oder pulsatil unterbrochenem Liquorfluss kann sich im R\u00fcckenmark selbst eine Hohlraumbildung mit Liquorf\u00fcllung entwickeln<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fchrt zu: dissoziierten Empfindungsst\u00f6rungen (z.\u202fB. Schmerzempfinden gest\u00f6rt, Ber\u00fchrung normal)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:22px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Isch\u00e4mie (Durchblutungsst\u00f6rungen)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Anhaltender Druck auf das R\u00fcckenmark kann Gef\u00e4\u00dfe komprimieren<\/li>\n\n\n\n<li>Besonders kritisch: die Arteria spinalis anterior, Hauptversorgung des vorderen R\u00fcckenmarks<\/li>\n\n\n\n<li>Folge: Infarkte im R\u00fcckenmark (sogenannte R\u00fcckenmarksinfarkte)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zentrale Sensibilisierungsprozesse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Chronische mechanische Reize k\u00f6nnen das zentrale Nervensystem \u201ehochfahren\u201c \u2013 Folge: Schmerzverarbeitung ver\u00e4ndert sich, selbst leichte Reize k\u00f6nnen starke Beschwerden ausl\u00f6sen (\u00e4hnlich wie bei Fibromyalgie, nur hier mit mechanischem Trigger)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kann das R\u00fcckenmark nicht ausweichen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Nun k\u00f6nnte man denken: &#8222;Das R\u00fcckenmark ist doch umgeben von Fl\u00fcssigkeit. Dann kann es doch prima ausweichen, sobald sich etwas n\u00e4hert.&#8220; Aber so funktioniert es nicht. Denn das R\u00fcckenmark ist eng mit der Pia mater verbunden, also mit der innersten Hirn- und R\u00fcckenmarkshaut, die direkt dem R\u00fcckenmark aufliegt. Sie ist durch sogenannte <a href=\"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/index.php\/anatomie-fuer-nicht-anatomen\/\">Dentikulat-B\u00e4nder (Zahnfortsatzb\u00e4nder)<\/a> seitlich am Dura-Schlauch verankert und \u00fcber das Filum terminale untem im Kreuzbein befestigt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft: Das R\u00fcckenmark \u201eschwimmt\u201c nicht einfach frei im Liquor, sondern ist durch diese B\u00e4nder und Strukturen mechanisch fixiert und gef\u00fchrt. Es kann sich zwar ein bisschen bewegen, z.\u202fB. bei Atmung, Bewegung oder Husten \u2013 aber es hat nicht unbegrenzt Spielraum, um etwa einer Einengung auszuweichen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kann der Subarachnoidalraum auch wieder &#8222;wachsen&#8220;?<\/h2>\n\n\n\n<p>Angenommen CCI ist die Ursache f\u00fcr die Schm\u00e4lerung des Subarachnoidalraums. Dann liegt die L\u00f6sung auf der Hand: CCI muss in Angriff genommen werden, um dem R\u00fcckenmark mehr Spielraum zu verschaffen. Wenn eine Operation noch in weiter Ferne liegt, zum Beispiel durch: <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stabilisierung <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Mit Hilfe eines Soft Collars (Halskrause) oder eines gut angepasstes Rigid Collars kann das Myelon entlastet werden &#8211;&gt; aber bitte nicht dauerhaft, um die Muskulatur nicht verk\u00fcmmern zu lassen, sondern nur bei Belastung (Auto, Aufrechtsein, \u201eCrash Days\u201c)<\/li>\n\n\n\n<li>Achte auf gute Passform \u2013 sonst drohen neue Probleme<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Aufrechte Belastung reduzieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Liegepausen tags\u00fcber \u2192 weniger Zug auf das R\u00fcckenmark<\/li>\n\n\n\n<li>Kein durchgehendes Sitzen oder Stehen ohne Pause<\/li>\n\n\n\n<li>Arbeitsplatz ergonomisch anpassen \u2013 Bildschirmh\u00f6he, Nackenschonung<\/li>\n\n\n\n<li>ggf. Schr\u00e4glagerung statt flaches Liegen, wenn du Symptome durch Hirndruck hast<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Training<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Keine klassischen \u201eNackendehnungen\u201c oder \u201eHWS-Mobilisierung\u201c!<\/li>\n\n\n\n<li>Stattdessen: nerven- und gelenkschonendes Training unter Anleitung:\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/Myelonkontakt \u2260 harmlos. Schon leichter Kontakt kann bei sensiblen Patienten oder bei Bewegung zu funktionellen Ausf\u00e4llen f\u00fchren, auch ohne sichtbare Myelopathie im MRT.\">Tiefenmuskulatur aktivieren via Koordination<\/a>*<\/li>\n\n\n\n<li>z.\u202fB. CRAFTA-Therapie, vestibul\u00e4re Therapie, sanftes Neuro-Training<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Liquorfluss f\u00f6rdern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Sanfte Bewegungen (z.\u202fB. wiegen statt ruckartig bewegen)<\/li>\n\n\n\n<li>Tiefe Bauchatmung, Zwerchfellaktivierung \u2192 wirkt wie eine Pumpe f\u00fcr Liquor<\/li>\n\n\n\n<li>Manuelle Therapie\/craniosacrale Techniken (nur bei erfahrenen Therapeuten)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:22px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sucht euch Hilfe<\/h2>\n\n\n\n<p>Merkt euch am besten: <strong>Myelonkontakt \u2260 harmlos.<\/strong><br>Schon leichter Kontakt kann bei sensiblen Patienten oder bei Bewegung zu funktionellen Ausf\u00e4llen f\u00fchren, auch ohne sichtbare Myelopathie im MRT! Begebt euch also in jedem Fall in die Obhut eines erfahrenen Arztes.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Noch mehr Fun Fact zum Schluss<\/h2>\n\n\n\n<p>Kennt ihr die <strong>\u201eRule of Thirds\u201c<\/strong>, wie sie urspr\u00fcnglich von <strong>Steel (1968)<\/strong> formuliert wurde? Sie besagt:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Bereich des Atlas (C1) nimmt je ein Drittel des Wirbelkanals ein:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>der <strong>Dens<\/strong> (Zahn des Axis, C2),<\/li>\n\n\n\n<li>das <strong>R\u00fcckenmark<\/strong>,<\/li>\n\n\n\n<li>und der <strong>subarachnoidale Raum<\/strong> (gef\u00fcllt mit Liquor cerebrospinalis, also eine Pufferzone).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Diese Annahme dient(e) als Orientierung, ob bei Instabilit\u00e4ten oder Fehlbildungen der Raum im Spinalkanal ausreicht, um Sch\u00e4den zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kelly et al. (2014) \u00fcberpr\u00fcften diese Regel und fanden heraus:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>In ca. 10\u202f% der F\u00e4lle nahm der Dens mehr als 40\u202f% des Kanaldurchmessers ein.<\/li>\n\n\n\n<li>In diesen F\u00e4llen war der verbleibende Platz f\u00fcr R\u00fcckenmark und Liquor deutlich kleiner als Steels Regel vermuten l\u00e4sst.<\/li>\n\n\n\n<li>Die &#8222;Rule of Thirds&#8220; gilt also nicht f\u00fcr alle Menschen \u2013 insbesondere nicht f\u00fcr jene mit einem engen C1-Kanal oder einem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Dens.<\/li>\n\n\n\n<li>Diese Personen haben weniger \u201ePufferraum\u201c, also eine reduzierte subarachnoidale Reserve, was das Risiko f\u00fcr Kompressionen bei Instabilit\u00e4ten oder altersbedingten Ver\u00e4nderungen erh\u00f6ht.<\/li>\n\n\n\n<li>Steels Regel ist somit zwar eine n\u00fctzliche Faustformel, aber nicht als universell anzusehen <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><em>*Werbung<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kelly, M. P. et al. (2014). Defining hyoplasia of the atlas: a cadaveric study.&nbsp;<em>Spine<\/em>,&nbsp;<em>39<\/em>(21), E1243\u2013E1247. https:\/\/doi.org\/10.1097\/BRS.0000000000000516<\/p>\n\n\n\n<p>Lee, M. J. et al. (2007). Prevalence of cervical spine stenosis. Anatomic study in cadavers.&nbsp;<em>The Journal of bone and joint surgery. American volume<\/em>,&nbsp;<em>89<\/em>(2), 376\u2013380. https:\/\/doi.org\/10.2106\/JBJS.F.00437<\/p>\n\n\n\n<p>Li, Y.-F. et al. (2023). A valuable subarachnoid space named the occipito-atlantal cistern. <em>Scientific Reports, 13<\/em>, Article 12096. <a>https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41598-023-38825-z<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Muhle, C. et al. (1998). Classification system based on kinematic MR imaging in cervical spondylitic myelopathy. <em>American Journal of Neuroradiology, 19<\/em>(9), 1763\u20131771.<\/p>\n\n\n\n<p>Reiter, M. F., &amp; Boden, S. D. (1998). Inflammatory disorders of the cervical spine.&nbsp;<em>Spine<\/em>,&nbsp;<em>23<\/em>(24), 2755\u20132766. https:\/\/doi.org\/10.1097\/00007632-199812150-00017.<\/p>\n\n\n\n<p>Steel, H. (1968). Anatomical and mechanical considerations of the atlanto-axial articulations. <em>The Journal of Bone and Joint Surgery. American Volume<\/em>, <em>50<\/em>(8), 1481\u20131482.<\/p>\n\n\n\n<p>Ulbrich, E. J. et al. (2014). Normative MR cervical spinal canal dimensions.\u00a0<em>Radiology<\/em>,\u00a0<em>271<\/em>(1), 172\u2013182. https:\/\/doi.org\/10.1148\/radiol.13120370<\/p>\n\n\n\n<p>Verbiest, H. (1954). A radicular syndrome from developmental narrowing of the lumbar vertebral canal. <em>The Journal of Bone and Joint Surgery. British Volume<\/em>, <em>36<\/em>(2), 230\u2013237.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hattet ihr zuletzt eine Bildgebung, die eventuell ein Statement \u00fcber eine omin\u00f6se &#8222;Pufferzone&#8220; im Bereich des kraniozeriaklen \u00dcbergangs beinhaltet? Wollt ihr wissen, was damit gemeint ist? 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