{"id":17076,"date":"2024-10-23T09:57:45","date_gmt":"2024-10-23T07:57:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/?p=17076"},"modified":"2025-03-14T16:09:34","modified_gmt":"2025-03-14T15:09:34","slug":"sie-haben-eine-somatisierungsstoerung-ich-will-zerhackstueckeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/index.php\/2024\/10\/23\/sie-haben-eine-somatisierungsstoerung-ich-will-zerhackstueckeln\/","title":{"rendered":"&#8222;Sie haben eine Somatisierungsst\u00f6rung&#8220;: Ich will zerhackst\u00fcckeln"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn \u00c4rzte keine klare Ursache f\u00fcr die Beschwerden eines Patienten finden, greifen sie oft zu Begriffen wie \u201eSomatisierungsst\u00f6rung\u201c oder \u201epsychosomatische Erkrankung\u201c. H\u00e4ufig wirken solche Diagnosen wie ein bequemer Ausweg \u2013 fast als w\u00fcrde man dem Patienten eine Art Ausmusterungsplakette \u00fcberreichen. Gibt es denn keine Kriterien, die hier f\u00fcr Trennsch\u00e4rfe sorgen k\u00f6nnen? <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Somatoforme St\u00f6rungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn ein Arzt trotz umfangreicher Bem\u00fchungen keine Erkl\u00e4rung f\u00fcr ein verwirrendes und hartn\u00e4ckiges Symptombild findet und sich schlie\u00dflich ratlos f\u00fchlt, kann es vorkommen, dass er seinen Patienten gleich auf zwei Arten entt\u00e4uscht. Zuerst, indem er dem Patienten aufgrund unauff\u00e4lliger Testergebnisse vermittelt, er sei vollkommen gesund. Und dann ein zweites Mal, wenn er die vermeintlich letzte Erkl\u00e4rung aus dem Hut zaubert und dem Patienten nahelegt, er habe eine psychische St\u00f6rung.<\/p>\n\n\n\n<p>In Frage kommen dabei vor allem die <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>somatoformen St\u00f6rungen<\/strong><\/mark>, die dadurch gekennzeichnet sind, dass Betroffene k\u00f6rperliche Beschwerden erleben, die sich nicht durch eine organische Ursache erkl\u00e4ren lassen. Dazu z\u00e4hlen laut ICD-10 (siehe n\u00e4chster Abschnitt):<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>Somatoforme St\u00f6rungen (F45.0):<\/strong><\/mark> Patienten erleben multiple, wechselnde k\u00f6rperliche Beschwerden ohne ausreichende organische Erkl\u00e4rung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\">Somatisierungsst\u00f6rung<\/mark><\/strong> <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\">(F45.0):<\/mark><\/strong> Multiple k\u00f6rperliche Symptome ohne organische Ursache \u00fcber mindestens zwei Jahre.<\/li>\n\n\n\n<li><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>Undifferenzierte Somatisierungsst\u00f6rung (F45.1):<\/strong><\/mark> Eine abgeschw\u00e4chte Form der Somatisierungsst\u00f6rung mit weniger ausgepr\u00e4gten oder k\u00fcrzer anhaltenden Symptomen.<\/li>\n\n\n\n<li><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>Hypochondrische St\u00f6rung (F45.2):<\/strong><\/mark> Patienten sind \u00fcberm\u00e4\u00dfig besorgt, eine schwere Krankheit zu haben, obwohl keine organischen Ursachen vorliegen.<\/li>\n\n\n\n<li><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>Somatoforme autonome Funktionsst\u00f6rung (F45.3):<\/strong><\/mark> hierbei stehen Beschwerden im Vordergrund, die Funktionen eines Organsystems betreffen (z. B. Herz, Magen), ohne dass eine organische Ursache gefunden wird.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\">Anhaltende Schmerzst\u00f6rung (F45.4):<\/mark><\/strong> Chronische Schmerzen ohne ausreichende k\u00f6rperliche Ursache.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Abseits davon gibt es psychische St\u00f6rungen, die zwar nicht zu den somatoformen St\u00f6rungen z\u00e4hlen, als Erkl\u00e4rung f\u00fcr komplexe Beschwerden aber ebenfalls eine gute Figur machen:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-purple-color\">Generalisierte Angstst\u00f6rung (F41.1): <\/mark><\/strong>K\u00f6rperliche Symptome k\u00f6nnen zwar auftreten, aber die Hauptmerkmale sind \u00fcberm\u00e4\u00dfige Sorgen und Angst.<\/li>\n\n\n\n<li><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-purple-color\"><strong>Depressive Episode (F32.x):<\/strong><\/mark> Eine affektive St\u00f6rung, die durch depressive Symptome wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Schlafst\u00f6rungen gekennzeichnet ist.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-purple-color\">Panikst\u00f6rung (F41.0):<\/mark><\/strong> K\u00f6rperliche Symptome wie Herzrasen und Atemnot sind zwar typisch, aber sie treten in Verbindung mit pl\u00f6tzlichen Angstanf\u00e4llen auf.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-purple-color\">Burnout-Syndrom (Z73.0):<\/mark><\/strong> Offiziell keine psychische Diagnose nach ICD-10, sondern eher als Faktor bei Problemen im Zusammenhang mit der Lebensbew\u00e4ltigung eingestuft.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-purple-color\">Fibromyalgie (M79.7):<\/mark><\/strong> Die Ursache ist zwar unklar, und es gibt \u00dcberschneidungen mit psychosomatischen Beschwerden, aber es handelt sich um eine rheumatische Erkrankung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:22px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>ChatGPT (keine Panik, ich hab&#8217;s \u00fcberpr\u00fcft) sagt: &#8222;Von den somatoformen St\u00f6rungen wird die undifferenzierte Somatisierungsst\u00f6rung (F45.1) am h\u00e4ufigsten diagnostiziert. Dies liegt daran, dass die Kriterien dieser St\u00f6rung weniger streng sind als bei der klassischen Somatisierungsst\u00f6rung (F45.0). Patienten m\u00fcssen keine langanhaltenden, schwerwiegenden Symptome zeigen, sondern k\u00f6nnen auch mit unspezifischen und k\u00fcrzer andauernden Beschwerden diagnostiziert werden. Dies macht sie zu einer Art \u201eAuffangkategorie\u201c f\u00fcr Patienten mit k\u00f6rperlichen Beschwerden, bei denen keine klare organische Ursache gefunden wird.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p>Ist noch jemandem, au\u00dfer mir, der ironische Unterton aufgefallen? Jedenfalls ist dieser Output ein n\u00fctzliches Sprungbrett. Denn im Folgenden geht&#8217;s um die <strong>Somatisierungsst\u00f6rung<\/strong> (F45.0) und die <strong>undifferenzierte Somatisierungsst\u00f6rung<\/strong> (F45.1). <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Somatisierungsst\u00f6rung (F45.0) nach ICD-10<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Der Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5) und die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten (ICD-10)<\/strong> legen bestimmte Kriterien f\u00fcr die Diagnose einer Somatisierungsst\u00f6rung fest. <\/p>\n\n\n\n<p>Gut zu wissen: In Deutschland und den meisten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wird die <strong>ICD-10<\/strong> als offizieller Standard f\u00fcr Diagnosen verwendet, besonders f\u00fcr Abrechnungen im Gesundheitssystem. Die <strong>DSM-5<\/strong> ist vor allem in den USA verbreitet und wird haupts\u00e4chlich von Psychiatern und Psychologen genutzt, besonders in der Forschung. 2022 wurde die <strong>ICD-11<\/strong> von der <strong>Weltgesundheitsorganisation (WHO)<\/strong> offiziell verabschiedet. Sie ersetzt die ICD-10 und wird nun weltweit schrittweise eingef\u00fchrt. L\u00e4nder setzen sie jedoch unterschiedlich schnell um, abh\u00e4ngig von ihren Gesundheitssystemen und Prozessen zur Integration neuer Klassifikationen. Bisher hat sich wenig ge\u00e4ndert. In Deutschland wird sie derzeit noch nicht genutzt, da sie zun\u00e4chst ins Deutsche \u00fcbersetzt, angepasst und in das bestehende Gesundheitssystem integriert werden muss. <\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb gibt&#8217;s erstmal die offizielle Definition f\u00fcr Somatisierungsst\u00f6rung nach ICD-10 &#8211; dem bisherigen und noch immer aktuellen Diagnostik-Leitfaden:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Charakteristisch sind <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-green-cyan-color\">multiple, wiederholt auftretende und h\u00e4ufig wechselnde k\u00f6rperliche Symptome<\/mark><\/strong>, <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-pale-pink-color\"><strong>die<\/strong> <strong>wenigstens zwei Jahre bestehen<\/strong><\/mark>. Die meisten Patienten haben eine <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">lange und komplizierte Patienten-Karriere<\/mark><\/strong> hinter sich, sowohl in der Prim\u00e4rversorgung als auch in spezialisierten medizinischen Einrichtungen, wo <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">viele negative Untersuchungen und ergebnislose explorative Operationen<\/mark><\/strong> durchgef\u00fchrt sein k\u00f6nnen. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-light-green-cyan-color\">Die Symptome k\u00f6nnen sich auf jeden K\u00f6rperteil oder jedes System des K\u00f6rpers beziehen<\/mark><\/strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-light-green-cyan-color\">.<\/mark> Der Verlauf der St\u00f6rung ist <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color\">chronisch und fluktuierend<\/mark> <\/strong>und h\u00e4ufig mit einer <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\">langdauernden St\u00f6rung des sozialen, interpersonalen und famili\u00e4ren Verhaltens<\/mark> <\/strong>verbunden. <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e64cdf\" class=\"has-inline-color\"><strong>Eine kurzdauernde (weniger als zwei Jahre) und weniger auffallende Symptomatik wird besser unter&nbsp;F45.1&nbsp;klassifiziert (undifferenzierte Somatisierungsst\u00f6rung).&#8220;<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein genauer Blick <\/h2>\n\n\n\n<p>Eigentlich spricht die Definition der Somatisierungsst\u00f6rung nach ICD-10 f\u00fcr sich selbst. Trotzdem: F\u00fcr mich klingt sie wie eine Einladung, die Verantwortung f\u00fcr unklare k\u00f6rperliche Symptome auf den Patienten abzuschieben, anstatt die Grenzen der medizinischen Diagnostik zu hinterfragen. Und es ist sogar noch einfacher, wenn man bedenkt, dass die aufgef\u00fchrten Kriterien eigentlich keinerlei G\u00fcltigkeit besitzen, denn im Zweifel kann man ja immer noch die undifferenzierte Somatisierungsst\u00f6rung bedienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr merkt, f\u00fcr mich ist das ein emotionales Thema. Nicht nur weil ich als Zebra unz\u00e4hlige Male f\u00fcr psychisch krank erkl\u00e4rt wurde. Selbst als ich noch v\u00f6llig unzebrahafte Beschwerden pr\u00e4sentieren konnte, landete ich in der Psychoschublade. Eine pers\u00f6nliche Geschichten dazu werde ich euch in den folgenden Abschnitten anvertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn jetzt juckt es mir in den Fingern. Ich m\u00f6chte diese bescheuerte Definition unbedingt zerhackst\u00fcckeln.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-green-cyan-color\">1. \u201emultiple, wiederholt auftretende und h\u00e4ufig wechselnde k\u00f6rperliche Symptome\u201c<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Formulierung \u201emultiple, wiederholt auftretende und h\u00e4ufig wechselnde k\u00f6rperliche Symptome\u201c ist so schwammig und lieblos, dass es wehtut. Sie k\u00f6nnte auf nahezu jeden Patienten zutreffen, der an chronischen oder komplexen gesundheitlichen Problemen leidet. Das ist 2022 \u00fcbrigens auch Li und Kollegen aufgefallen, die in ihrer Studie unter anderem die Somatic Symptom Disorder (SSD)-H\u00e4ufigkeit bei Brustkrebspatienten untersuchte. Ergebnis: 21,6% von 264 Patienten mit Brustkrebs erf\u00fcllen die \u00e4hnlich zur ICD-10 formulierten DSM-5-Kriterien einer SSD, was zeigt: Die Definition somatoformer St\u00f6rungen bietet keine klaren Definitionen oder Grenzen, also k\u00f6nnen \u00c4rzte diese Kriterien im Grunde je nach eigener Interpretation und Bequemlichkeit anwenden. Dies \u00f6ffnet im Falle schwer diagnostizierbarer Erkrankungen T\u00fcr und Tor f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/index.php\/2024\/10\/10\/tragischer-tod-nach-fehldiagnose-der-fall-steph-aston-und-die-herausforderungen-von-eds-patienten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">gef\u00e4hrliche Fehldiagnosen<\/a> und l\u00e4sst Patienten im Ungewissen \u00fcber den wahren Ursprung ihrer Beschwerden. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-pale-pink-color\">2. &#8222;die <strong>wenigstens zwei Jahre bestehen<\/strong>&#8222;<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p>Erst wenn k\u00f6rperliche Beschwerden, deren Ursache nicht gekl\u00e4rt ist, schon mindestens zwei Jahre bestehen, kann eine Somatisierungsst\u00f6rung in Betracht gezogen werden. Nun k\u00f6nnte man beanstanden, dieser Zeitraum sei willk\u00fcrlich und unterstreicht umso mehr die Absurdit\u00e4t der Kriterien, die die Somatisierungsst\u00f6rung st\u00fctzen. Betrachtet man jedoch den Zweck dahinter, lie\u00dfe sich glatt eine gewisse Durchdachtheit vermuten. In diesen zwei Jahren haben \u00c4rzte n\u00e4mlich immerhin die M\u00f6glichkeit, eine umfassende medizinische Abkl\u00e4rung durchzuf\u00fchren, bevor der Fokus vorschnell auf die Psyche r\u00fccken darf. Aber wie ChatGPT schon so unsch\u00f6n durchblicken lie\u00df: Die M\u00f6glichkeit der Diagnosestellung einer <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#e64cdf\" class=\"has-inline-color\">undifferenzierte Somatisierungsst\u00f6rung<\/mark><\/strong> wirft genau das \u00fcber den Haufen. Sind die Kriterien f\u00fcr eine klassische Somatisierungsst\u00f6rung nicht erf\u00fcllt, wird sie unter anderem Namen trotzdem gestellt. Arsch gemacht, wie man so sch\u00f6n sagt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">3. <strong>\u201elange und komplizierte Patienten-Karriere\u201c<\/strong><\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn ein Patient bereits eine \u201elange und komplizierte Patienten-Karriere\u201c hinter sich hat, ist das meiner Ansicht nach ein deutliches Zeichen daf\u00fcr, dass dieser a) um sein Wohlergehen bem\u00fcht ist und b) dass das Gesundheitssystem gest\u00f6rt ist, nicht der Patient. Wenn im <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/64188\/Somatoforme-Stoerungen-und-Funktionsstoerungen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00c4rzteblatt<\/a> dann aber Folgendes zu lesen ist, wird deutlich, dass es f\u00fcr Mediziner oft nur eine Seite der Medaille gibt: &#8222;Selbst wenn Beginn und Fortdauer der Symptome in enger Beziehung zu unangenehmen Lebensereignissen, Schwierigkeiten und Konflikten stehen, sind die Patienten von einer k\u00f6rperlichen Ursache ihrer Beschwerden \u00fcberzeugt und diskutieren die M\u00f6glichkeit einer psychischen Ursache wenig.&#8220; <br>Hach, es ist aber auch wirklich m\u00fc\u00dfig mit diesen hartn\u00e4ckigen Patienten, was? Die wollen sich partout nicht davon \u00fcberzeugen lassen, dass ihre Konflikte und Schwierigkeiten nichts mit ihrer ungekl\u00e4rten k\u00f6rperlichen Symptomatik und einer damit einhergehenden Existenzbedrohung, sozialen Spannungen und Perspektivschwund zu tun haben, sondern all das ist eindeutig als Beweis einer psychischen St\u00f6rung zu interpretieren. <br>Wer hat sich eigentlich diesen widerlichen Begriff &#8222;Patienten-Karriere&#8220; ausgedacht? Soll das ein Scherz sein? Als ob es f\u00fcr irgendjemanden da drau\u00dfen erstrebenswert w\u00e4re, st\u00e4ndig bei \u00c4rzten rumzuh\u00e4ngen. (So toll seid ihr nun auch nicht.)<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu eine kleine pers\u00f6nliche Geschichte:<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Zeit lang hatte ich mit wiederkehrendem Fieber zu k\u00e4mpfen. Das dauerte zwei bis drei Tage, verschwand f\u00fcr etwa eine Woche und brach daraufhin wieder aus. Meine Haus\u00e4rztin inspizierte mich grob, stellte mir f\u00fcr eine Weile eine Krankschreibung aus und empfahl mir Ruhe. Bald darauf stand ich wieder auf der Matte. Und wieder, und immer wieder. Woche f\u00fcr Woche. Die Untersuchungen blieben die gleichen und erbrachten Mal f\u00fcr Mal die gleichen unauff\u00e4lligen Resultate. <br>Als ich eines Tages nach nur kurzem Abstand wieder das Sprechzimmer betrat, rollte meine \u00c4rztin sofort mit den Augen. Ich kam mir ziemlich dumm vor, dass ich trotzdem anfing, ihr von meinem zur\u00fcckgekehrten Fieber zu erz\u00e4hlen, doch ich hatte wohl noch immer Hoffnung, von ihr eine Erkl\u00e4rung zu bekommen. Sie sagte jedoch nur: &#8222;Ja, das hat man eben mal&#8220; und scheuchte mich vor die T\u00fcr. Danach betrat ich diese Praxis nie wieder. <br>Zu Hause st\u00f6berte ich im Internet sofort nach einem neuen Hausarzt &#8211; und ich fand einen Engel. <br>Ich durfte sofort vorbeikommen, musste allerdings gute drei Stunden warten. Und wenn es sechs Stunden gewesen w\u00e4ren oder der ganze Tag&#8230;<br>Frau Dr. B\u00f6sel war eine Lichtgestalt, anders kann ich es nicht beschreiben. Nachdem ich ihr von den letzten Wochen berichtet hatte, schaute sie mir zun\u00e4chst genau und lange in die Augen und nahm eine Irisdiagnostik vor. Und dann kam es wie aus der Pistole geschossen: &#8222;Mit der Lunge stimmt etwas nicht.&#8220; Daraufhin untersuchte sie mich sehr gr\u00fcndlich, scheuchte mich noch am gleichen Tag in die Radiologie, wo ein R\u00f6ntgenbild meiner Lunge erstellt wurde, und die Diagnose stand fest: Lungen- und Rippenfellentz\u00fcndung. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">4.<\/mark> <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eviele negative Untersuchungen und ergebnislose explorative Operationen\u201c<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p>Dass in der Definition betont wird, \u201eviele negative Untersuchungen und ergebnislose explorative Operationen\u201c seien typisch, ist ein Hohn gegen\u00fcber den Betroffenen. Statt das Fehlen eines klaren Befunds als psychisches Problem zu deklarieren, sollte das Gesundheitssystem besser darin werden, mit diagnostischer Unsicherheit umzugehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Obendrein setzt dieses Kriterium voraus, dass ein Arzt, dem ein bestimmtes Beschwerdebild vorgetragen wird, stets wei\u00df, welche Untersuchung aus einem Pool zahlloser M\u00f6glichkeiten die angemessene ist. Wenn ein Arzt jedoch nicht in der Lage ist richtig zuzuh\u00f6ren oder wenn es zwischen ihm und dem Patienten zu Missverst\u00e4ndnissen kommt, wird er sein diagnostisches Vorgehen schlimmstenfalls auf unzureichende Informationen st\u00fctzen und in der Konsequenz Untersuchungen einleiten, die keinerlei Aussagekraft besitzen. Das w\u00e4re jedoch \u00e4rztliche Inkompetenz, kein begr\u00fcndetes Indiz f\u00fcr eine psychische St\u00f6rung des Patienten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-light-green-cyan-color\">5. \u201eauf jeden K\u00f6rperteil oder jedes System des K\u00f6rpers beziehen\u201c<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Hinweis, dass die Symptome sich \u201eauf jeden K\u00f6rperteil oder jedes System des K\u00f6rpers beziehen\u201c k\u00f6nnen, macht diese Diagnose im Grunde nur noch beliebiger. Es gibt keine Spezifit\u00e4t, keine klaren Anhaltspunkte, die eine Somatisierungsst\u00f6rung wirklich definieren. Dadurch kann jeder Patient mit unerkl\u00e4rlichen Beschwerden potenziell als \u201esomatisierend\u201c abgestempelt werden \u2013 ein v\u00f6llig inakzeptabler Ansatz in der modernen Medizin.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color\">6. \u201echronisch und fluktuierend\u201c<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Behauptung, der Verlauf sei \u201echronisch und fluktuierend\u201c, verschleiert, dass viele Patienten erst durch die st\u00e4ndige Ablehnung und das st\u00e4ndige Ignorieren ihrer Beschwerden in diese chronische Situation gedr\u00e4ngt werden. Oft ist es gerade die fehlende Anerkennung und Behandlung ihrer Symptome, die dazu f\u00fchrt, dass sie sich verschlimmern oder \u00fcber Jahre hinweg bestehen bleiben. Diese \u201eChronifizierung\u201c wird dann als Beweis f\u00fcr eine psychische St\u00f6rung umgedeutet \u2013 ein l\u00e4cherlicher Zirkelschluss, der die Verantwortung von der Medizin auf den Patienten abw\u00e4lzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\">7. \u201elangdauernde St\u00f6rung des sozialen, interpersonalen und famili\u00e4ren Verhaltens\u201c<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Verweis auf eine \u201elangdauernde St\u00f6rung des sozialen, interpersonalen und famili\u00e4ren Verhaltens\u201c dient oft dazu, ein umfassendes Bild von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen zu zeichnen. Diese Formulierung mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, da viele chronische Erkrankungen tats\u00e4chlich Auswirkungen auf soziale und famili\u00e4re Beziehungen haben. Allerdings wird hierbei vernachl\u00e4ssigt, dass solche St\u00f6rungen auch eine Folge von unklaren, unbehandelten oder missverstandenen k\u00f6rperlichen Symptomen sein k\u00f6nnen \u2013 nicht unbedingt deren Ursache.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ein Patient mit unerkl\u00e4rlichen k\u00f6rperlichen Beschwerden auftaucht, ist genau dieser Verweis auf gest\u00f6rte soziale oder famili\u00e4re Beziehungen oft das Einfallstor f\u00fcr eine Psychodiagnose. \u00c4rzte k\u00f6nnten dann argumentieren: \u201eNa sehen Sie, da gibt es ja soziale Probleme oder famili\u00e4re Spannungen, die erkl\u00e4ren k\u00f6nnten, warum Sie so stark auf Ihre Symptome fixiert sind.\u201c Dieser Gedankengang erlaubt es, die Beschwerden in das psychische oder psychosomatische Spektrum zu verschieben, ohne sich weiter mit einer m\u00f6glicherweise komplizierten k\u00f6rperlichen Diagnostik auseinanderzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hoffnungsschimmer ICD-11?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ihr habt&#8217;s gesehen: Die ICD-10-Kriterien f\u00fcr die Somatisierungsst\u00f6rung sind in ihrer aktuellen Form unscharf, stigmatisierend, verleiten zu Fehldiagnosen und sind damit mordsgef\u00e4hrlich. In der ICD-11 wurden die verschiedenen somatoformen St\u00f6rungen der ICD-10 unter dem Begriff <strong>\u201esomatische Belastungsst\u00f6rung\u201c<\/strong> zusammengefasst. Damit wird der Fokus mehr auf das Leiden und die Reaktionen der Betroffenen gelegt, anstatt darauf, ob die Symptome medizinisch erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen oder nicht. Ob das was Positives ist? Lasst uns draufschauen:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Die K\u00f6rperliche Belastungsst\u00f6rung ist gekennzeichnet durch das Vorhandensein von k\u00f6rperlichen Symptomen, die f\u00fcr die Person belastend sind und worauf eine <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-pale-pink-color\">\u00fcberm\u00e4\u00dfige<\/mark> Aufmerksamkeit<\/strong> gerichtet wird, was sich in <strong>wiederholten Kontakten mit Gesundheitsdienstleistern<\/strong> \u00e4u\u00dfern kann. Wenn ein anderer Gesundheitszustand die Symptome verursacht oder zu ihnen beitr\u00e4gt, ist das Ausma\u00df der Aufmerksamkeit im Verh\u00e4ltnis zur Art und zur Entwicklung der Symptome eindeutig <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-light-green-cyan-color\">\u00fcberm\u00e4\u00dfig<\/mark><\/strong>. Die <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-purple-color\">\u00fcberm\u00e4\u00dfige<\/mark> Aufmerksamkeit<\/strong> wird weder durch <strong>geeignete klinische Untersuchungen und Erhebungen noch durch angemessene R\u00fcckversicherung gemildert<\/strong>. Die <strong>k\u00f6rperlichen Symptome sind anhaltend<\/strong> und treten an den meisten Tagen mindestens mehrere Monate lang auf. Typischerweise k\u00f6nnen bei einer K\u00f6rperlichen Belastungsst\u00f6rung <strong>mehrere k\u00f6rperliche Symptome<\/strong> beteiligt sein, die im Laufe der Zeit variieren k\u00f6nnen. <strong>Gelegentlich gibt es ein einzelnes Symptom<\/strong> &#8211; in der Regel Schmerzen oder M\u00fcdigkeit -, das mit den anderen Merkmalen der St\u00f6rung einhergeht. <strong>Die Symptome und die damit verbundenen Belastungen und Sorgen wirken sich zumindest in gewissem Ma\u00dfe auf die Funktionsf\u00e4higkeit der Person aus<\/strong> (z. B. Belastung in Beziehungen, schlechteres Funktionieren im Ausbildungs- oder beruflichen Bereich, Verzicht auf bestimmte Freizeitaktivit\u00e4ten).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Psychisch krank geht immer<\/h3>\n\n\n\n<p>Die ICD-11 verschiebt bei der k\u00f6rperlichen Belastungsst\u00f6rung, im Gegensatz zu den somatoformen St\u00f6rungen, den Fokus weg vom Aspekt \u201eorganisch unerkl\u00e4rt\u201c hin zu den psychologischen und verhaltensbezogenen Reaktionen auf Symptome. Es wird sich nun also darauf konzentriert, wie Menschen auf ihre Symptome oder gesundheitlichen Bedenken reagieren, uninteressant ist hingegen, ob die Symptome physisch erkl\u00e4rbar sind oder nicht. Die Frage &#8222;psychisch oder k\u00f6rperlich?&#8220; ist damit obsolet, die Diagnose &#8222;somatische Belastungsst\u00f6rung&#8220; kann in jedem Fall erteilt werden. Was so gut gemeint erscheint, beherbergt meiner Ansicht nach allerdings die Gefahr, dass die Ursachensuche nach k\u00f6rperlichen Erkl\u00e4rungen von einer solchen Zwischendurch-Psychodiagnose \u00fcberlagert oder dadurch sogar behindert wird, insbesondere wenn man sich mal den zentralen Kern der Definition der k\u00f6rperlicher Belastungsst\u00f6rung vor Augen f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-pale-pink-color\">&#8222;\u00fcbe<\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-light-green-cyan-color\">rm\u00e4<\/mark><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-purple-color\">\u00dfig&#8220;<\/mark><\/h3>\n\n\n\n<p>Die subjektive Wischiwaschi-Natur der Diagnosekriterien gibt es offenbar auch bei der ICD-11-Definition somatischer Belastungsst\u00f6rungen. Logisch, denn Belastungsempfinden ist ja von Natur aus subjektiv-wischiwaschi. Nur gilt das eben nicht nur f\u00fcr den Patienten, sondern genauso f\u00fcr den Arzt. Trotzdem wird die Beurteilung, ob jemand \u201e\u00fcberm\u00e4\u00dfig\u201c auf seine Symptome achtet, dem Gef\u00fchl des Arztes \u00fcberlassen &#8211; der allerdings durchaus die Neigung haben kann, auf dem Holzweg zu liegen. Das hei\u00dft: Patienten, die sich aufgrund unklarer Symptome immer wieder bei \u00c4rzten vorstellen, k\u00f6nnen als \u201esomatische Belastungsst\u00f6rung\u201c diagnostiziert werden, obwohl ihre Reaktion auf ihre Symptome eigentlich angemessen ist und viel eher als wichtiges Signal verstanden werden sollte. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Patienten mit seltenen oder schwer diagnostizierbaren Erkrankungen. Dass das Wort &#8218;\u00fcberm\u00e4\u00dfig&#8216; gleich dreimal in die Definition der somatischen Belastungsst\u00f6rung eingeflochten wurde, zeugt meiner Meinung nach von einem Mangel an Respekt gegen\u00fcber der inneren Stimme von Hilfesuchenden. Ein Patient, der sehr besorgt um seine Gesundheit ist, weil ihm irgendetwas nicht stimmig vorkommt, ist nicht gest\u00f6rt. Er \u00fcbersetzt lediglich, was ihm sein K\u00f6rper \u2013 sein unersetzliches Zuhause \u2013 signalisiert, handelt und pr\u00e4sentiert sich entsprechend. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einspruch: Patientenverhalten versus Diagnosekriterien<\/h2>\n\n\n\n<p>Ihr Lieben, bitte lasst euch nicht unterkriegen. Es ist v\u00f6llig normal und kerngesund, darauf zu bestehen, genauer untersucht zu werden, wenn ihr sp\u00fcrt, dass etwas mit eurem K\u00f6rper nicht stimmt. Niemand kennt den eigenen K\u00f6rper besser als derjenige, der die Verantwortung daf\u00fcr tr\u00e4gt und es IST ein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein, auf weitere Abkl\u00e4rungen zu dr\u00e4ngen, wenn r\u00e4tselhafte Beschwerden auftauchen und\/oder bestehen bleiben. Die Diagnosekriterien der Somatisierungsst\u00f6rung nach ICD-10 definieren jedoch genau dieses Dr\u00e4ngen als \u201ekrankhaft\u201c \u2013 ein Widerspruch zu dem, was eigentlich ein gesunder Umgang mit der eigenen Gesundheit sein sollte. <\/p>\n\n\n\n<p>Lasst euch nicht abspeisen, sondern sprecht klar und deutlich aus, was so eine Herangehensweise anrichten kann:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li><strong>Stigmatisierung<\/strong>: Ihr f\u00fchlt euch nicht ernst genommen und verliert das Vertrauen in das Gesundheitssystem.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Chronifizierung der Beschwerden<\/strong>: Weil die tats\u00e4chliche Ursache nicht gefunden wird, k\u00f6nnen die Symptome chronisch werden und euer Leiden verschlimmert sich.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Verpasste Chancen auf Heilung<\/strong>: Wertvolle Zeit, die f\u00fcr eine richtige Diagnose genutzt werden k\u00f6nnte, verstreicht, w\u00e4hrend ihr euch mit einer vermeintlich \u201epsychischen\u201c Ursache auseinandersetzen m\u00fcsst.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1365\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DALL\u00b7E-2024-10-23-09.33.28-A-pastel-neon-brushstroke-style-illustration-of-a-patient-standing-confidently-without-any-expression-of-understanding-or-empathy.-The-patient-maint-edited.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-17179\" srcset=\"https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DALL\u00b7E-2024-10-23-09.33.28-A-pastel-neon-brushstroke-style-illustration-of-a-patient-standing-confidently-without-any-expression-of-understanding-or-empathy.-The-patient-maint-edited.webp 1365w, https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DALL\u00b7E-2024-10-23-09.33.28-A-pastel-neon-brushstroke-style-illustration-of-a-patient-standing-confidently-without-any-expression-of-understanding-or-empathy.-The-patient-maint-edited-300x225.webp 300w, https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DALL\u00b7E-2024-10-23-09.33.28-A-pastel-neon-brushstroke-style-illustration-of-a-patient-standing-confidently-without-any-expression-of-understanding-or-empathy.-The-patient-maint-edited-1024x768.webp 1024w, https:\/\/www.wirbelwirrwarr.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/DALL\u00b7E-2024-10-23-09.33.28-A-pastel-neon-brushstroke-style-illustration-of-a-patient-standing-confidently-without-any-expression-of-understanding-or-empathy.-The-patient-maint-edited-768x576.webp 768w\" sizes=\"(max-width: 1365px) 100vw, 1365px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Kommunikation ist mal wieder alles. (Bild: wirbelwirrwarr)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Erinnert eure \u00c4rzte daran, dass sie euch und euer K\u00f6rpergef\u00fchl brauchen, um einen <strong>guten<\/strong> Job machen zu k\u00f6nnen. \u00c4rzte sind zwar die Experten in der medizinischen Theorie und Diagnostik, aber sie k\u00f6nnen nur dann fundierte Entscheidungen treffen, wenn sie auf das Wissen und die Empfindungen zur\u00fcckgreifen, die ihr als Betroffene mitbringt. Euer K\u00f6rpergef\u00fchl, also die Art und Weise, wie ihr Symptome und Ver\u00e4nderungen wahrnehmt, ist ein wertvoller Teil der Diagnosestellung und sollte deshalb nicht un\u00fcberlegt als psychische Auff\u00e4lligkeit etikettiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber damit all das \u00fcberhaupt beim Arzt ankommt: Versucht einmal, dem Arzt, der euch von einer Psychodiagnose \u00fcberzeugen m\u00f6chte, einen Rollentausch anzubieten. Fragt ihn, was er an eurer Stelle tun und wie er sich verhalten und f\u00fchlen w\u00fcrde. Ihr w\u00e4rt \u00fcberrascht sein, wie schnell so eine Psychodiagnose vom Tisch sein kann.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Li, J. et al. (2022). Prevalence of DSM-5 somatic symptom disorder in Chinese patients with breast cancer.&nbsp;<em>Psycho-oncology<\/em>,&nbsp;<em>31<\/em>(8), 1302\u20131312. https:\/\/doi.org\/10.1002\/pon.5932<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn \u00c4rzte keine klare Ursache f\u00fcr die Beschwerden eines Patienten finden, greifen sie oft zu Begriffen wie \u201eSomatisierungsst\u00f6rung\u201c oder \u201epsychosomatische Erkrankung\u201c. H\u00e4ufig wirken solche Diagnosen wie ein bequemer Ausweg \u2013 fast als w\u00fcrde man dem Patienten eine Art Ausmusterungsplakette \u00fcberreichen. 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